Tierschutz und Luxustourismus in Namibia

Auch Elefanten können sich verlaufen, noch dazu, wenn sie verletzt sind. Der nun von Shiloh Jolie-Pitt auf den Namen Apollo getaufte Elefantenbulle wurde verletzt in der Region Swakopmund an der namibischen Küste aufgefunden und war der Grund für eines der spektakulärsten Projekte des Zannier Reserve by N/a’an ku sê. Ärzte, Naturschützer, Kran und Helikopter begleiteten die Rettungsaktion, die den Elefantenbullen in das sichere Reservat im Osten Windhoeks brachte.

Das etwa 25 Jahre alte Tier war an der Westküste Namibias verletzt und unterernährt aufgefunden worden. Dort kümmerte sich zunächst das Namibian Ministry of Environment Tourism and Forestry (METF) um den Elefanten, auch um eine Gefährdung für die Bevölkerung in der Umgebung auszuschließen. Schließlich wurde er als Problemtier deklariert, was schnell zum Todesurteil wird. In dieser Situation kam das Team des Zannier Reserve by N/a’an ku sê zum Einsatz, um den Elefantenbullen nach N/a’an ku sê umzusiedeln und ihm dort ein sicheres Zuhause zu geben.

Die erste Bilanz: Nach 24 Stunden in einem ein Hektar großen, extra für ihn eingezäunten Areal, konnte er sich an die neue Umgebung gewöhnen und wurde dann in das 7.500 Hektar große Reservat entlassen – immer unter der Beobachtung der Ranger und Experten vor Ort. In Anlehnung an die Shiloh Wildlife Sanctuary, die an das Reservat angrenzende Wildtier-Klinik, wurde der Dickhäuter von Shiloh Jolie-Pitt auf den Namen Apollo getauft. Mit etwas Glück können ihn schon bald die Gäste der Luxuslodge Zannier Hotels Omaanda bei einer Pirschfahrt in der Wildnis beobachten.

Es freut mich sehr, dass die Umsiedelung gut verlaufen ist. Es zeigt einmal mehr die entscheidende Rolle, die das Zannier Reserve by N/a’an ku sê dabei spielt, das Leben bedrohter Tiere zu retten und ihnen einen sicheren Ort für ein zweites Leben zu schenken. Genau das hat mich dazu motiviert, vor zwei Jahren das Zannier Reserve zu gründen und eng mit der N/a’an ku sê Stiftung zusammenzuarbeiten“, so Arnaud Zannier, CEO der Zannier Hotels.

Auch Marlice van Vuuren, Executive Director der N/a’an ku sê Foundation und ihr Mann Dr. Rudie van Vuuren, CEO von N/a’an ku sê und Managing Director des Zannier Reserve by N/a’an ku sê, sind stolz über den positiven Ausgang des Projekts: „Unser größter Dank gilt dem METF und allen beteiligten Parteien, die uns unterstützt haben, die Umsiedelung von Apollo so erfolgreich durchzuführen.“

Mit dem fundierten Wissen der N/a’an ku sê Experten hat Arnaud Zannier das 7.500 Hektar große Gelände in Namibia in einen Zufluchtsort für Wildtiere verwandelt. Gemeinsames Ziel ist es, bedrohte Tiere hierher umzusiedeln und nach nötiger Pflege wieder in die Wildnis freizulassen, denn Bedrohungen für Wildtiere in Afrika gibt es viele: von der Wilderei über schwere Verletzungen bis hin zu Dürreperioden.

Zannier Hotels Omaanda
Zeitlos, elegant und exquisit: Das ist die Handschrift der Zannier Hotels, einer noch jungen Hotelgruppe in Privatbesitz. Inmitten der namibischen Savanne, nord-östlich der Hauptstadt Windhoek, liegt Zanniers erste afrikanische Lodge Omaanda im Herzen des 7.500 Hektar großen privaten Naturreservats Zannier Reserve by N/a’an ku sê. Mit der Vision, die einmalige Tierwelt, Kultur und Landschaft Namibias zu schützen, ist es den Zannier Hotels und der N/a’an ku sê Foundation eine Herzensangelegenheit, die Vielfalt des Landes zu erhalten. Die zehn Refugien verbinden Abenteuer mit luxuriösem Homefeeling, immer mit Blick auf die endlos wirkende Steppe Namibias.

Inspiriert von den lokalen Einflüssen wurde die Lodge in runder Form mit Strohdächern erbaut und erinnert an die bis heute existierenden, traditionellen Owambo-Dörfer mit ihren für Namibia typischen Rondavel-Häusern, einer Spurensuche lokaler Wildtiere wie Nashörnern, Schakale, Kudu-Antilopen, Straußen, Geparden und Leoparden bei Sonnenaufgang bis hin zu einem Besuch in der Zannier Reserve Tierklinik, in der verletzte Elefanten und Rhinozerosse verarztet und gepflegt werden: Omaanda bietet außergewöhnliche Einblicke in die Schönheit Namibias, während die Unterkünfte den perfekten Ruhepol bieten.

Foto: Zannier Hotels

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