Mit der Luxusuhr im Urlaub

Was nach den großen Ferien und Entspannung vom Alltag klingt, kann edlen Zeitmessern enorm zusetzen. Starke Hitze und lange Sonneneinstrahlung sind ebenso schädlich, wie Sand, Staub, Schweiß oder Sonnencreme. Bei Kontakt mit diesen Stoffen werden vor allem empfindliche Lederarmbänder schnell unansehnlich und auch die Dichtungen und das Uhrwerk können leiden. Um die Ganggenauigkeit und Funktionsdauer der Chronometer zu verlängern sind gute Pflegetipps gefragt.

Wer lange Freude an Luxusarmbanduhren haben möchte, sollte diese keinen starken Temperaturschwankungen aussetzen. Wenn sich das Gehäuse beim Sonnenbad erwärmt und anschließend direkt mit Wasser in Berührung kommt, entsteht kurzfristig ein größerer Druck auf die Dichtelemente. Salzhaltiges Meer- oder Chlorwasser sind besonders nachteilig, aber auch beim Reinigen mit Wasser ist Vorsicht geboten. Erst ab einem Wert von 5 ATM (Atmosphäre) ist eine Uhr beim Duschen oder Baden wassergeschützt, nicht jedoch ausreichend wasserdicht zum Schwimmen oder Tauchen. Und was viele nicht wissen: die Wasserdichtigkeit kann sich durch äußere Einflüsse verändern und sogar stetig abnehmen.

Wenn Gehäuse oder Bänder aus Metall verschmutzt sind, sollte eine behutsame Reinigung erfolgen. Ist der Chronometer spritzwassergeschützt (mindestens 3 ATM) kann er unter fließendem Leitungswasser abgespült und mit einem weichen Lappen oder einer trockenen Zahnbürste gesäubert werden. Lederarmbänder sollten am besten gar nicht mit Wasser in Kontakt kommen. Kleine Kratzer im Glas lassen sich mit Polierpaste behandeln und entfernen.

Die HORANDO Empfehlung: Die Wasserdichtigkeit einmal im Jahr in einem Fachgeschäft kontrollieren lassen, um Folgeschäden durch eindringende Feuchte zu vermeiden. Gleichzeitig ist eine professionelle Ultraschallreinigung in einem jährlichen Intervall ratsam.

Robuste Sommeruhren
Wer auch das Handgelenk im Sommer mit luxuriösen Zeitmessern schmücken möchte, ist mit einer soliden Alternative gut beraten. Einschalen-, Monoblock- oder Monocoque-Gehäuse halten Sand oder Staub effektiv fern, sind allerdings selten zu bekommen. Schlagfeste Gehäuse aus Edelstahl mit verschraubtem Boden sind besonders hart und weniger kratzerempfindlich. Extrahartes Saphirglas und O-Ring-Dichtungen entsprechen den höchsten Standards und bilden einen zuverlässigen Schutz für das Uhrwerk. Darüber hinaus sollten die Drücker und Kronen gut abgedichtet sein.

Und zu guter Letzt lassen sich widerstandsfähiger Armbänder aus Metall oder Kautschuk einfacher reinigen und sind in der warmen Jahreszeit und bei Sonne, Strand und Meer die bessere Wahl – so kann der Urlaub mit Uhr gelingen.

Foto: Pixabay

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